Im Projekt RobotKoop werden deshalb kooperative Interaktionsstrategien für Serviceroboter entwickelt – sowohl für den privaten als auch öffentlichen Raum. Der Fokus liegt auf der Erforschung intuitiver, akzeptabler, vertrauenswürdiger, sicherer und menschenähnlicher Interaktionsstrategien. Grundlage dieser Strategien ist ein psychologisches Rahmenmodell der Mensch-Roboter-Interaktion (MRI), das die Ableitung von Anforderungen an die MRI und die Evaluation ihrer psychologischen Wirkung erlaubt. Das Modell wird zur Optimierung der Interaktion zum Beispiel zur Anzeige eines vom Roboter geplanten Weges, zur Aufgabenkommunikation und zu Verhandlungen mit umstehenden Personen während der Aufgabenerfüllung verwendet. In zwei Szenarien werden auf dieser Grundlage Interaktionsstrategien umgesetzt, um die Validität des Modells zu zeigen.